Was sind Faszien?

Faszien galten lange als wertloses Füllmaterial in unserem Körper. Erst mit der Möglichkeit auch ein Bildgebendes verfahren von den Faszien zu machen, wurde das Bewusstsein der Wichtigkeit der Faszien geschärft. 2007 fand dann der erste «Facia Research Congress» in Boston statt.

 

Was sind Faszien nun genau?

 

Der Begriff „Faszien” deutet eigentlich auf mehrere Faszien hin, dabei haben wir nur eine Körperfaszie.

Diese überzieht unseren ganzen Körper als dreidimensionales Netz.

Die Faszie gibt dem Körper Struktur, ist ein aktives Sinnesorgan und ein stützendes sowie kommunizierendes Netzwerk. Die Faszie ist mit Nervenfasern versorgt und mit dem Nervensystem verbunden wird.

Sie verbindet knöcherne mit muskulären Strukturen und umgibt die Organe sowie die Muskeln.

Die emotionale und psychische Verbindung ist nicht zu unterschätzen.

Eine fehlende Haltung, Anspannung oder Druck sind nicht nur eine geistige Wahrnehmung, sondern auch ein körperliches Erscheinungsbild.

 

Einige Beispiele für die Funktionen der Faszie im Körper sind:

·         Schutzfunktion, z. B. vor Traumata.

·         Beweglichkeit, beispielsweise zwischen den Muskeln und Organen.

·         Kraftübertragung zwischen Muskeln und Knochen.

 

Die Faszie unterstützt den Stoffwechsel, indem sie den Transport von Nährstoffen und Flüssigkeiten unterstützt

 

 

Sie spielen eine grosse Rolle bei der Schmerzwahrnehmung und der Schmerztherapie.